1. Förderung der Bewegung
Therapieangebote !
In unserem Pflegeheim leben von Jahr zu Jahr mehr an Demenz
erkrankte Menschen. Deshalb wird eine spezielle Betreuung der
Betroffenen immer wichtiger.
Die soziale Betreuung der Heimbewohner gehört zu unserem
Leistungsumfang. Mit dem Inkrafttreten des
Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes zum 01. Juli 2008 wurde jedoch in
§ 87b SGB XI die gesetzliche Möglichkeit geschaffen, durch
zusätzliche Betreuungskräfte die Betreuung und Aktivierung unserer
betroffenen demenziell erkrankten Bewohner in einem definierten
Umfang quantitativ zu verbessern.
Unser primäres Ziel ist es, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern
Zufriedenheit und Lebensqualität in Geborgenheit und
Selbstständigkeit zu bieten.
Die Dauer und Häufigkeit des Betreuungsangebotes richtet sich nach
dem individuellen Betreuungsbedarf.
Beispiele der allgemeinen Anleitung und Betreuung unseres Konzeptes
in Kurzform sind:
z.B. durch Spaziergänge bzw. Rollstuhlfahrten, Ausflüge, Bewegungsübungen und Tanz in der Gruppe, gemeinsame Einkäufe, Besorgungen, Erledigungen (Post, Reinigung, Apotheke)
2. Förderung handwerklicher, künstlerischer, musikalischer,
beruflicher,
sozialer
Fähigkeiten
z.B. Malen oder Basteln, handwerkliche Arbeiten und leichte Gartenarbeit, Haustiere füttern und pflegen, gemeinsames Kochen und Backen, gemeinsames Musik hören, musizieren und singen, Brett- und Kartenspiele. Zu Ostern oder Weihnachten basteln von Dekorationen, wie Adventsgestecke u.v.m. Gärtnerische Beschäftigungen: z.B. Blumenkästen bepflanzen, Blumen pflegen, gießen. Beteiligung an der Gestaltung der Einrichtung , z. B. der Gemeinschaftsräume und Außenanlagen.
3. Biographische Erinnerungsarbeit
z.B. Anfertigen von Erinnerungsalben oder –ordnern, gemeinsames Anschauen von Fotoalben aus Kindheit, Fotos von Ehepartnern , Festen.
4. geistige Anregungen aus kulturellen Veranstaltungen
z.B. Besuche von kulturellen Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Gottesdiensten und Friedhöfen, Hausfeste, Seniorennachmittage, Parkanlagenbesuche, Gärten, Galerien
5. geistige Anregungen durch Begegnungen mit anderen Menschen
z.B. Gespräche über alltägliches und ihre Sorgen, Präsenz, um ihnen Ängste zu nehmen sowie Sicherheit und Orientierung vermitteln
6. allgemeine Anleitung zur Beschäftigung, Tagesablauf,
Tagesgeschehen
z.B. Lesen und Vorlesen, Vorlesen aus der Tageszeitung, Nachrichten schauen, über das Zeitgeschehen und die aktuellen Probleme diskutieren, Tagesabläufe und/oder Termine gemeinsam organisieren
Wir sind bestrebt, eine wohnliche und gemütliche Atmosphäre zu
schaffen, in der sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner sicher und
geborgen fühlen können. Wertschätzung, Biografiearbeit und die
daraus abgeleiteten individuellen Bedürfnisse des Einzelnen stehen
dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Die Einzigartigkeit eines jeden Menschen findet Beachtung und ist
Maßgabe für unser Tun. Durch die Förderung von vorhandenen
Fähigkeiten und durch die Vermittlung von Wohlbefinden versuchen
wir Lebenszufriedenheit herzustellen

